So führst du ein Coaching-Unternehmen.
Die meisten Coaches brennen nicht am Coaching selbst aus, sondern an weitaus tiefer liegenden Ursachen: Sie brennen aus, weil sie die emotionale Last ihrer Klient:innen tragen, es versäumen, gesunde Grenzen zu setzen, ständig das Bedürfnis haben, ihren Wert zu beweisen, und unter dem Druck des Marktes stehen. Die Arbeit in diesem Beruf erfordert enorme Reserven an tiefem Einfühlungsvermögen, was ohne ausreichende Regeneration ganz natürlich zu Erschöpfung und einem Verlust an Engagement führt.
Hinzu kommen all die organisatorischen Aufgaben und die sogenannte unsichtbare Arbeit: die vielen Stunden, die außerhalb der eigentlichen Klientensitzungen anfallen. Dazu gehören die sorgfältige Vorbereitung auf Gespräche, kontinuierliche Weiterbildung, Supervision, die Analyse von Materialien sowie das Nachfassen bei Verträgen, das vollständige Umschreiben von Sitzungsnotizen, das Abschätzen von Honoraren oder die Überwachung von Zahlungen. Keine dieser Aufgaben erfordert mehr Arbeitsstunden; sie erfordern lediglich bessere Tools, die dich mental entlasten.
Dieser Leitfaden behandelt die Bereiche, die bestimmen, wie ein Coaching-Unternehmen im Alltag tatsächlich funktioniert: Onboarding von Klient:innen, Struktur der Sitzungen, Unternehmensplanung und Terminplanung. Für jeden Schritt haben wir Vorlagen aus der CraftedCharts-Kollektion verlinkt.



