Englisch ist die weltweit am weitesten verbreitete Sprache, wenn man sowohl Muttersprachler als auch Sprecher als Zweitsprache mitzählt, und für Millionen von Lernenden ist sie die Standardsprache in Geschäft, Reisen und Online-Kommunikation. Außerdem ist die Verbkonjugation im Englischen eine Sprache, die zunächst trügerisch einfach wirkt und dann durch eine Handvoll unregelmäßiger Verben, die überhaupt keinem Muster folgen, schnell kompliziert wird.
Diese Vorlage unterteilt Verben in regelmäßige und unregelmäßige, weil diese Gruppierung wirklich hilfreich ist. Wenn man sieht, dass jedes regelmäßige Verb auf dieselbe vorhersehbare Weise konjugiert wird und in der dritten Person ein „-s“ erhält, ohne Stammänderungen, treten die unregelmäßigen Verben deutlich hervor: Sie sind echte Ausnahmen und nicht bloß weitere Zeilen, die man neben fünfundzwanzig ähnlich aussehenden Verben auswendig lernen muss.
Drei Verben werden hier besonders behandelt: to be, to have und to do. Diese sind nicht nur unregelmäßig, sondern Verben, auf die sich das Englische ständig als Hilfsverben in Fragen, Verneinungen und anderen Zeitformen stützt, nicht nur als eigenständige Wörter. Wenn man sie neben die regelmäßigen Verben stellt, erkennt ein Anfänger beim Englischlernen früh, dass diese drei nicht nach denselben Regeln funktionieren.
Diese Übersicht eignet sich für Anfänger auf dem Weg zu Sprachkenntnissen auf A1-A2-Niveau, die lieber eine Seite zum Nachschlagen haben möchten als ein Kapitel in einem Grammatiklehrbuch. Sie ist auch gut für ESL- und TEFL-Lehrkräfte geeignet, die für eine Unterrichtsstunde schnell ein Handout oder Nachschlageblatt erstellen möchten. Für Lernende über A2 hinaus ist sie weniger geeignet, sobald die Vergangenheitsform, Modalverben oder ein umfangreicherer Wortschatz relevant werden, da der Umfang hier auf den 25 häufigsten Verben im Präsens liegt und nicht auf einer vollständigen Grammatikübersicht.
Im Vergleich zu anderen Verbtabellen im Shop teilt diese die Unterteilung in regelmäßige und unregelmäßige Verben mit unserer Liste deutscher Verbenund nicht die nach Endungen geordnete Gruppierung (-ar/-er/-ir), die für Spanisch, Französischund Portugiesischverwendet wird. Englische Verben lassen sich nicht wie Verben in den romanischen Sprachen übersichtlich nach der Infinitivendung sortieren. Daher spiegelt die Gruppierung nach Regelmäßigkeit den tatsächlichen Ursprung der Schwierigkeiten im Englischen wider.